Ich stelle fest.

Das ist zunächst mein Angebot und meine konkrete Leistung. Ich stelle für Sie fest, mit welchem Produkt oder Projekt (Kostenträger) Sie Gewinn erzielen und mit welchem nicht.

Ganz klar möchte ich mich von sogenannter Unternehmensberatung und den dadurch geweckten und damit verbundenen Erwartungen abgrenzen.

Ich bin kein Wunderheiler, kann aber sehr wohl ein Wundenheiler sein.

 

Welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein?

Mitarbeiten ist gefragt. Insbesondere gilt es zwei Eingangsvariablen für eine funktionierende Kostenträgerrechnung möglichst genau zu bestimmen: Bezogenes Material/Fremdleistung und geleistete Stunden für ein Produkt/Projekt. Das mag einfacher klingen, als es ist.

Wenn Sie Material/Fremdleistungen nicht produkt- oder projektbezogen bestellen, können Sie die Zuordnung nicht einfach anhand der damit verbundenen Lieferantenrechnung vornehmen. Dann müssen Sie dies gegebenenfalls über den Wert einer Lagerentnahme tun.

Bei den Stunden gestaltet sich die Zuordnung unter Umständen noch etwas schwieriger. Theoretisch stellt es kein Problem dar. Die praktische Umsetzung stößt aber oft auf fehlende Akzeptanz seitens der Mitarbeiter.

 

Was kann ich dann genau für Sie tun?

Dann kann ich Ihnen eine klassische Vollkostenrechnung anbieten. Diese beinhaltet die Kostenstellenrechnung anhand der Erstellung des Betriebsabrechnungsbogens (BAB). Aus diesem BAB gehen die anzuwendenden Stunden- und Zuschlagssätze hervor.

Mit diesen Stunden- und Zuschlagssätzen werden dann auf Basis des Materialeinkaufs und der geleisteten Stunden die Beiträge der einzelnen Produkte und Projekte am Betriebsergebnis ermittelt (Kostenträgerrechnung). Diese Beiträge können sowohl positiv als auch negativ sein.

 

Ist das schon Controlling?

Nein. Ich betrachte dies aber als notwendige Vorstufe des Controllings.

Wenn ich Ihnen die Informationen zu Gewinn und Verlust der einzelnen Produkte und Projekte geliefert habe, bilden sie die Basis für Ihre unternehmerischen Entscheidungen. Gemeinsam werden wir dann insbesondere die negativen Ergebnisse analysieren und mögliche Maßnahmen zur Verbesserung erarbeiten.

 

Schlüssig und in sich geschlossen

Kostenrechnung ist und bleibt eine Näherungsrechnung. Es wird innerhalb der Vollkostenrechnung nie ein richtiges oder falsches Ergebnis für ein Produkt oder Projekt geben. Näherungsweise wird bestimmt, welchen Anteil Produkte und Projekte am Betriebsergebnis haben.

Für diese „Ungenauigkeit“ sind zwei Faktoren maßgeblich.

Faktor 1: Die Eingangsvariablen (dem Produkt direkt zuordenbare Einzelkosten). Diese werden hauptsächlich von der Buchhaltung anhand von Zahlen und den „produktiven“ Mitarbeitern in Form von zugeordneten Stunden geliefert. Selbst wenn die Qualität dieser Daten nahezu uneingeschränkt hoch ist, sind kleine Fehler kaum zu vermeiden.

Faktor 2: Die pauschale Hinzurechnung von Gemeinkosten mittels prozentualen Zuschlägen. Hierbei handelt es sich um eine bloße vereinfachende Unterstellung. Es wird behauptet, man könne anteilig entsprechend den bereits zugeordneten Einzelkosten die Gemeinkosten oben drauf packen. Das entspricht natürlich nur bedingt der Realität.

Dennoch lässt sich meistens eine schlüssige und in sich geschlossene Kostenrechnung abbilden.

Schlüssig insofern, als man versucht, die Kosten möglichst verursachungsgerecht zu verteilen. Dies geschieht im Rahmen des Nutzen-zu-Aufwand-Prinzips.

In sich geschlossen, da natürlich bei der vollständigen Kostenträgerrechnung über alle Produkte und Projekte hinweg, in der Summe das Betriebsergebnis der Kostenstellenrechnung steht. Darüber hinaus überführe ich das Ergebnis der Kostenrechnung in einer Überleitungsrechnung in das steuerliche Ergebnis laut Jahresabschluss. Hier werden die Unterschiede nochmals deutlich dargestellt.

Also einmal im Kreis gerechnet und doch nicht schlauer? Urteilen Sie selbst.

Und somit schließt sich hier für mich der Kreis, denn zunächst…

 

stelle ich nur fest.

 

 

 

 

Warum finden sich hier keine Referenzen?

Weil ich dies für eine vertrauliche Information halte.

Zudem birgt das aus meiner Sicht mehr Gefahren als Chancen. Wenn ein Unternehmen zur Veröffentlichung seiner Bilanz verpflichtet ist, so ist es jedem Interessierten möglich, sich einen Einblick in die Finanz-, möglicherweise sogar Ertragslage zu verschaffen.

Man kann auch mehr oder weniger genaue Schlüsse daraus ziehen. Fraglich ist, ob sich daraus auch Rückschlüsse auf die Qualität meiner Arbeit ziehen lassen. Sollte ja eigentlich so sein. Ich gebe aber folgendes zu bedenken: Zunächst bräuchten Sie die zusätzliche Information in welchem Zeitraum ich für das entsprechende Unternehmen gearbeitet habe. Auch das könnte ich selbstverständlich noch liefern. Die nächste Frage wäre: Ab wann trägt meine Arbeit Früchte?

Ich hoffe Sie erkennen bereits Teile des Problems. Einen direkten Zusammenhang zwischen dem Erfolg meiner Arbeit und dem Unternehmenserfolg meiner Kunden herzustellen, ist auch unter Berücksichtigung mehrerer Faktoren nicht ganz einfach. Ich biete mögliche Lösungswege an, die endgültigen Entscheidungen treffe ich jedoch nicht. Gerne bin ich aber bereit, Ihnen bei konkretem Interesse an einer Kooperation und nach ersten Gesprächen Ansprechpartner zu nennen.

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